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Was tun gegen den Fachkräftemangel?

Was tun gegen den Fachkräftemangel?

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Beim Fachkräftemangel ist es wie mit Essensresten im Kühlschrank: Je länger man es ignoriert, desto übler wirds. 


Die Menschen werden älter, die Arbeitswelt verändert sich rasant und viele der Probleme auf dem Arbeitsmarkt müssen in Hinblick auf die Zukunft bereits heute aktiv angegangen werden. Der Fachkräftemangel ist eines davon. Eine Studie der Uni Zürich zeigt: 2019 fehlten am meisten Fachkräfte in Ingenieurberufen, in der Technik, der Informatik und im Treuhandwesen. 


Was bedeutet Fachkräftemangel eigentlich genau?

Fachkräftemangel ist, wenn Unternehmen Schwierigkeiten haben, offene Stellen mit qualifizierten Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmern zu besetzen. Was aber tun gegen den Fachkräftemangel? Oder positiver gefragt: Könnte der Fachkräftemangel eine Chance sein für Arbeitssuchende und Unternehmen?


Unternehmen müssen vorausdenken

Mario Ferrigno, Geschäftsführer von Job 4 You sagt: “Die Auszubildenden und Lehrlinge von heute sind die Fachkräfte von morgen.” Wer also Fachkräfte benötigt, sollte sich auch ein Stück weit darum kümmern, in ihre Ausbildung zu investieren. Aber: Ist es wirklich so einfach? Leider nein. Häufig bleiben Lehrstellen für spezialisierte Berufe unbesetzt, weil sich nicht genügend interessierte Bewerber finden lassen. Hierbei wäre es wichtig, dass die Unternehmen sich um eine attraktive Gestaltung ihrer Lehrstellen bemühen. 

Auf mychoice.info zum Beispiel können Liechtensteiner Lehrbetriebe sich und ihre offenen Stellen präsentieren - und zukünftige Lernende unterschiedliche Berufe kennenlernen. So oder so: Für die Zukunft wird es sehr wichtig sein, den handwerklichen Berufen wieder mehr Attraktivität zu verleihen. 


Ein schönes Video aus Deutschland zur Wichtigkeit von Handwerksberufen zeigt, wie die Welt um uns herum buchstäblich zerbröseln würde ohne sie:
https://www.youtube.com/watch?v=oYrFM55mlds&feature=share 


Der Mangel

Um die Ostschweiz und Liechtenstein steht es besonders prekär in Sachen Fachkräftemangel. KMU leiden besonders darunter. Es ist kaum gelinder zu formulieren: um Ingenieure beispielsweise reissen sich die Unternehmen. Gründe für die Verhältnisse in der Ostschweiz sind erfreulich und besorgniserregend. Einerseits ist die Arbeitslosenquote vergleichsweise tief. Andererseits ist es schwierig, Fachkräfte für einen Umzug in die Ostschweiz zu gewinnen. Das bedeutet: Die Fachkräfte müssen in Zukunft erst recht aus der eigenen Bevölkerung kommen. 


Nicht zu ersetzen

Auch im Gesundheitsbereich mangelt es vermehrt an Personal. Gerade zeigt die Coronakrise eindrücklich, wie wichtig und gleichzeitig chronisch unterbezahlt und überfordert die Pflegefachleute bereits heute sind. 


Andererseits: Der Fachkräftemangel kann für Arbeitnehmende auch eine Chance bedeuten. Wer sichergehen will, dass er oder sie nie darum fürchten muss, keine Stelle zu finden, kann sich bewusst einem der Berufe zuwenden, die bereits heute bekannt sind für Fachkräftemangel. Dazu gehören, wie erwähnt, Ingenieure, technische und medizinische Berufe. Hier eine ausführliche Fachkräftemangel-Liste der Schweiz. Dies gilt übrigens nicht nur für zukünftige Lernende. Da sich die Arbeitswelt laufend verändert, sind Umschulungen oder Weiterbildungen immer einen Gedanken wert. 

Quellen: SRF, UZH, Comic

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Temporärbüro + Personalvermittlung

Job 4 You bietet verschiedene Dienstleistungen für Arbeitnehmer an. Dazu gehört die Stellenvermittlung, Arbeitsvermittlung, Personalvermittlung, Personalberatung, Personalleasing und Zeitarbeit. 

Für Arbeitgeber bietet Job 4 You verschiedene flexible Modelle wie Temporärverleih, Personalberatung, Zeitarbeit, Payrolling, Try & Hire und Dauerstellenvermittlung an.

Rheintal, Liechtenstein, Ostschweiz

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